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Physio Koen in der Schweiz!

Aktualisiert: 3. Okt. 2022

Mein Name ist Koen und ich habe im Juni 2021 meinen Abschluss als Physiotherapeut gemacht. Bis zum letzten Monat meines Studiums hatte ich nie wirklich daran gedacht, in der Schweiz zu arbeiten. Nach meinem Abschluss wollte ich einen Plan haben, was ich als Nächstes tun würde. Ich habe mich auf dem Arbeitsmarkt umgesehen und bin auf ein Stellenangebot in der Schweiz gestoßen.


Aus Interesse, aber nicht ganz ernsthaft, wollte ich sehen, was dort steht. Als ich das Gehalt sah und hörte, dass in der Schweiz ein Mangel an Physiotherapeuten herrscht, schien es mir ein Land mit Sicherheit und guten Jobchancen zu sein.


Die deutsche Sprache zu lernen, war nichts für mich. Deshalb hatte ich es nie ernst genommen. Trotzdem wollte ich mehr wissen, also stellte ich dem Personalvermittler ein paar Fragen. Eines führte zum anderen und plötzlich telefonierte ich mit meinem jetzigen Chef. Er schaffte es, mich für sich zu gewinnen, vor allem indem er sagte, dass die deutschen Sprachkenntnisse zu gegebener Zeit kommen werden und dass er auch einigermaßen entspannt mit der Situation umging, dass ich fast kein Deutsch sprach.


Im November 2021 habe ich in einer schönen Praxis in Luzern angefangen. Der erste Monat war sehr hart, weil der gesamte Patientenkontakt auf Deutsch war (natürlich) und es war auch mein erster Job als Physio. Ich hatte mich aber ein bisschen vorbereitet, indem ich meine gesamte Berufssprache ins Deutsche übersetzt und auswendig gelernt hatte. Wenn du 8 Stunden am Tag mit Menschen sprichst, lernst du außerdem schnell genug Deutsch, um zumindest deinen Job machen zu können. Jetzt, nach zwei Monaten, merke ich, dass mir die deutsche Sprache nicht mehr so schwer fällt und ich komme bei der Arbeit sehr gut zurecht.


Was mir auffällt, ist, dass in der Schweiz einige Dinge anders gemacht werden als in den Niederlanden. In den Niederlanden kennst du alle Systeme, du weißt, was du nicht tun musst und was du tun musst, zum Beispiel bei Versicherungen oder Steuern. Deshalb ist es wichtig, dass du eine gute Beratung erhältst und dir erklärt wird, wie die Schweiz funktioniert. Ist zum Beispiel dein Führerschein hier gültig, deine Autoversicherung, deine Nummernschilder?


Die Schweiz gefällt mir sehr gut, man ist nie mehr als 10 Minuten von einem schönen Ort oder einer kurzen Fahrt in die Berge entfernt. Und was die Arbeit angeht, ist es ganz einfach: In den Niederlanden suchst du dir einen Teilzeitjob mit einem mageren Gehalt, hier verdienst du das Doppelte und bekommst fast sofort einen festen Vertrag. Das ist ziemlich wichtig, wenn du auf der Suche nach Sicherheit bist.



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Wenn du wie Koen arbeiten und dich auf ein Abenteuer als Physiotherapeut/in in der Schweiz einlassen möchtest, kontaktiere uns oder wirf einen Blick auf die öffentlichen Stellenangebote.

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