Ihr erstes Arbeitsjahr als Physiotherapeut in der Schweiz: Was sie Ihnen nicht sagen

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Danny Kok
25/11/2025
7 Minuten
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Ihr erstes Jahr als Physiotherapeut in der Schweiz ist ein Abenteuer. Ein großes Abenteuer, aber auch ein intensives. Viele Leute erzählen dir im Voraus, wie fantastisch die Berge sind, wie gut die Gehälter sind und wie großartig die Möglichkeit ist, im Ausland zu arbeiten. Es gibt aber auch eine Seite, die seltener erwähnt wird. Nicht negativ, aber ehrlich. Denn gerade wenn Sie diese Aspekte erkennen, werden Sie mehr Kraft und Freude aus diesem besonderen Jahr ziehen.

1. Umzug + neuer Job + neue Sprache... alles auf einmal ist viel

Umzug in ein anderes Land ist schon ein großer Schritt. Auch einen neuen Job zu beginnen. Und eine neue Sprache lernen? Das ist praktisch ein Teilzeitstudium.

Aber in der Schweiz passiert das oft gleichzeitig. Sie versuchen, sich in Ihrer neuen Praxis zurecht zu finden, neue Kollegen kennenzulernen, täglich Schweizerdeutsch zu hören und in der Zwischenzeit Ihren Platz in Ihrer neuen Umgebung zu finden. Transporter Krankenversicherungen abschließen um Ihren Lieblings-Supermarkt zu entdecken.

Es ist logisch, dass sich das manchmal überwältigend anfühlt. Das heißt nicht, dass du damit nicht umgehen kannst. Es bedeutet, dass du ein Mensch bist.

2. Sich in der Schweiz wie zu Hause zu fühlen ist ein Prozess

Viele neue Physiotherapeuten erwarten, dass das „Gefühl zu Hause“ nach ein paar Wochen kommt. Aber in Wirklichkeit dauert es länger. Manchmal, in den ersten Monaten, fühlt sich alles noch ein bisschen komisch an: der Rhythmus, die Kultur, die Arbeitsweise, die Sprache, die Menschen um einen herum.

Und das ist völlig normal. Zuhause passiert nicht in einer Woche. Es passiert in kleinen Momenten: Finden Sie Ihre Lieblingsbäckerei, treffen Sie jemanden, den Sie kennen, machen Sie einen regelmäßigen Spaziergang, der Ihnen Ruhe gibt. Gönnen Sie sich Zeit.

3. Freunde zu finden ist nicht einfach

In der Schweiz ist das soziale Leben etwas ruhiger und geschlossener als in den Niederlanden. Die Leute springen nicht automatisch auf dich zu, um dich in ihr Leben einzubeziehen.

Das bedeutet, dass Sie investieren, die Initiative ergreifen und manchmal Ihre Komfortzone verlassen müssen, um eine neue Gruppe von Freunden aufzubauen.

Zum Glück können Sie sich über die Takeoff-Community direkt Leute, die sich in genau derselben Phase befinden. Leute, die verstehen, wie es sich anfühlt, Leute, die auch neu sind und Leute, die gerne zusammen Aktivitäten machen. Dadurch ist der Schwellenwert viel niedriger.

4. Verwaltung, Systeme und Kultur... es muss ein bisschen rätselhaft sein

Krankenversicherungen, Registrierungsprozesse, Verträge, Dokumentationsanforderungen. Es ist alles etwas anders als das, was Sie gewohnt sind. Die Schweizer Struktur ist klar, aber manchmal komplex.

In den ersten Monaten fühlt es sich manchmal an, als würdest du ein neues Spiel spielen, bei dem du noch die Regeln lernst. Und das ist okay. Jeder macht das durch. Schritt für Schritt wird es einfacher sein.

Und dann... kommt die positive Seite des ersten Jahres

Denn neben all den Herausforderungen hat dieses Schweizer Abenteuer auch eine Menge schöner Aspekte.

1. Du lebst plötzlich mitten in einer Postkarte

Die Natur der Schweiz ist kein Bonus. Es ist pure Lebensqualität. Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Zauber:

  • Winter: Skifahren, Rodeln, Winterwandern
  • Frühling: grüne Täler und erste Bergtouren
  • Sommer: Bergseen, Klettern, Wandern
  • fallen: goldene Wälder und ruhige Wege

Die Natur ist ein Ort, an dem Sie sich entspannen, neue Energie tanken und stolz auf den Schritt sein können, den Sie getan haben.

2. Du wächst schneller als du je gedacht hast

Das erste Jahr macht Sie unabhängiger, flexibler und selbstbewusster. Du musst dich mit vielen neuen Situationen auseinandersetzen, und genau deswegen entwickelst du dich als Mensch und als Profi weiter.

Viele Physios sagen hinterher: „Ich wusste nicht, dass ich das kann, aber ich habe es einfach gemacht.“

3. Du baust ein zweites Zuhause

Langsam aber sicher entsteht es: dein Rhythmus, dein Ort, dein Netzwerk. Du lernst Leute kennen, die Sprache wird natürlicher und du fühlst dich langsam in etwas zu Hause, das einmal so neu war.

4. Und du bist nicht allein

Die Takeoff-Community, Kollegen, andere Expats. Sie haben eine Gruppe von Menschen um sich herum, die verstehen, wie es ist, von vorne anzufangen. Zusammen trainieren, zusammen wandern, zusammen Kaffee trinken, über gemeinsame Sprachmomente lachen. Diese Verbindung macht einen großen Unterschied.

Schließlich

Ihr erstes Jahr in der Schweiz ist intensiv, lehrreich, manchmal herausfordernd, aber vor allem unglaublich wertvoll. Es ist ein Jahr, in dem du dich selbst wieder kennenlernst. Ein Jahr, in dem du entdeckst, was du kannst. Und ein Jahr, in dem du dir ein Leben aufgebaut hast, auf das du stolz sein kannst.

Ich frage mich, wie dein Abflug könnte so aussehen? Oder willst du es genau wissen was du arrangieren musst bevor du umziehst? Fühlen Sie sich frei zu nehmen Kontakt auf.

Danny Kok
Community Manager
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